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Warum arbeitet Fairtrade mit Discountern zusammen?

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Antwort

TransFair hat sowohl den Auftrag als auch das Ziel, benachteiligten Produzenten in der „Dritten Welt“ zu helfen. Dazu gehört insbesondere, den Produzenten Absatzmöglichkeiten für ihre Produkte zu schaffen und diese auszubauen.

Über 90 Prozent der Deutschen kaufen gelegentlich oder regelmäßig im Discount ein. Es wäre eine verpasste Chance, diesen Vertriebsweg im Fairen Handel für Produzenten aus dem Süden grundsätzlich auszuschließen. Die Angebote bei z.B. Lidl, Penny und Netto ermöglichen es Verbrauchern, auch dort Fairtrade-Produkte zu kaufen. Produzenten, Kleinbauern, Kooperativen, Plantagenarbeiter und deren Familien in Afrika, Asien und Lateinamerika profitieren von den zusätzlichen Absätzen. Diese bessere Präsenz am Markt bedeutet zugleich auch, dass sich der Faire Handel einer wachsenden Aufmerksamkeit und Akzeptanz in unserer Gesellschaft erfreut.

Es erfordert allerdings hohe Wachsamkeit der Fairtrade-Akteure und klare, strenge Kontrollen, damit sich große Handelsketten auch wirklich an die Kriterien halten und nicht nur durch „socialwashing“ ihr Image aufbessern.